Wassermelonen-Feta-Salat in einer Schale angerichtet

Wassermelonen-Feta-Salat

Wenn die Temperaturen steigen, ist es wichtig, den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen. Neben Wasser, Tees und leichten Saftschorlen können verschiedene Gerichte dem Flüssigkeitshaushalt schmeicheln. Bestes Beispiel ist dieser Wassermelonen-Feta-Salat. Während Wassermelone und Gurke reichlich Wasser lie-fern, stecken in dem Feta sättigendes Eiweiß und in den Walnüssen hochwertige Fette

Zutaten

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Für 2 Portionen

40 g Walnüsse
1/2 Wassermelone ohne Kerne, klein
1/2 Gurke
100 g Feta
1 Handvoll Minzblätter
1-2Zweige frischer Thymian (alternativ getrocknetes Gewürz)
4 EL Apfelsaft
3 EL Apfelessig (alternativ Zitronensaft)
2 EL Öl (z.B. Walnuss-, Lein-, oder Olivenöl)
etwas Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Walnüsse in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie bräunen und duften, dann herausnehmen, grob hacken und beiseitestellen.
  2. Schale vom Fruchtfleisch der Wassermelone abschneiden. Gurke waschen. Wassermelone, Gurke und Feta in kleine, gleichmäßig große Würfel schneiden (ca. 1 cm groß bzw. je nach Belieben).
  3. Minzblättchen und Thymian abbrausen und trockenschütteln. Minzblättchen hacken, Thymianblättchen zwischen zwei Fingern vom Stiel abziehen.
  4. Apfelsaft und -essig zusammen mit Öl, Thymian, Minze, Salz und Pfeffer zu einem Dressing mischen. Vorbereitete Nüsse, Wassermelone, Gurke und Feta mit dem Dressing vermengen und direkt genießen. 

Tipp: 

Der Salat lässt sich wunderbar vorbereiten. Da er jedoch leicht verwässert, sollten die verschiedenen Komponenten erst kurz vor dem Verzehr miteinander vermischt werden. Saubere Schraubgläser eignen sich gut zum Transport: Eines für Nüsse, Feta und Kräuter. Ein zweites für die Wassermelone und Gurke. Das Dressing kann direkt in einem dritten Glas gemischt und bis zum Anmachen im Kühlschrank gelagert werden.

Mini-Warenkunde

Wassermelone

Botanisch gesehen sind Melonen eine Gemüseart und gehören zur Familie der Kürbisgewächse. Mehrere hunderte Sorten sind aktuell bekannt, die in zwei Gruppen eingeteilt werden: Wassermelonen und Zuckermelonen. Während sie sich geschmacklich stark unterscheiden, haben sie eines gemeinsam: Zum Wachsen brauchen sie reichlich Licht und Wärme. Daher werden sie traditionell in südlichen Ländern angebaut und nach Deutschland importiert. Hauptsaison ist von Juni bis September – mit besonders frischen, süßen Früchten aus Frankreich, Spanien, Italien, der Türkei und Griechenland. Aber auch hierzulande gedeihen die einjährigen Pflanzen im Sommer bei ausreichend Gießen oder Bewässerung. Mit Schülerinnen und Schülern lassen sie sich im Schulgarten gut heranziehen. Dafür müssen die Pflänzchen bereits im März auf dem Fensterbrett herangezogen werden.

Egal ob vom Markt oder aus dem Garten – eine reife Melone lässt sich anhand verschiedener Eigenschaften erkennen. Beispielsweise durch Klopfen auf die Schale: Eine reife Melone klingt dumpf, eine unreife eher leise und fest. Auch ein bräunlicher Stielansatz und süßlicher Geruch sind Hinweise auf die perfekte Reife. Bei kühler Raumtemperatur sind reife Melonen noch einige Tage haltbar, im Kühlschrank sogar bis zu drei Wochen. Einmal aufgeschnitten, sollten sie in jedem Fall im Kühlschrank gelagert und innerhalb weniger Tage verzehrt werden. 

Wassermelonen bestehen zu 95 Prozent aus Wasser und liefern 30 Kalorien je 100 g. Bei Zuckermelonen ist der Flüssigkeitsanteil etwas geringer und der Energiegehalt liegt bei ca. 50 Kalorien je 100 g. Neben Fruchtzucker stecken in Melonen gesundheitsfördernde Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Zu letzterem zählt beispielsweise Lycopin. Dieses färbt die Wassermelone nicht nur rot, sondern kann sogar Entzündungen hemmen. 

Das süße Fruchtfleisch von Melonen ist ein erfrischender Snack im Sommer, der den Körper ganz nebenbei mit Flüssigkeit versorgt. Zudem machen Wassermelone und Co. eine gute Figur in zahlreichen Trend-Rezepten wie hier in unserem Salat oder als Stück vom Grill, sommerliche Melonenpizza, leckere Smoothies oder Shaved Ice. Experimentierfreudige können zudem die Schale von Wassermelonen in Essig und mit verschiedenen Gewürzen einlegen. Der kulinarischen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. 

Walnuss

Walnüsse gehören zu den beliebtesten Nüssen in Deutschland. Ihre Erntezeit liegt zwischen September und Oktober, doch dank ihrer guten Lagerfähigkeit sind sie das ganze Jahr über erhältlich. Im Herbst kommen sie oft aus regionalem Anbau, sonst vor allem aus Frankreich und den USA – ein Blick aufs Herkunftsetikett lohnt sich also!

Walnüsse stecken voller gesunder ungesättigter Fettsäuren, vor allem Omega-3 (Alpha-Linolensäure), sowie Folsäure, Provitamin A, Vitamin E, Kalium und Magnesium. Regelmäßiger Genuss kann Herz, Gehirn und Nervensystem stärken. Für eine ausgewogene Ernährung reicht bereits eine kleine Handvoll täglich, da Walnüsse aufgrund ihres hohen Fettgehalts sehr kalorienreich sind.

Walnüsse schmecken nicht nur pur, sie passen (fast) überall dazu. Durch ihre Vielseitigkeit lassen sie sich leicht in Müsli, Salate, Gebäck oder Snacks integrieren und verbinden so Genuss mit Gesundheit. Durch leichtes Anrösten in der Pfanne oder im Ofen entfaltet sich ihr Geschmack noch intensiver und bekommt eine angenehm nussige Note. Für beste Qualität sollten sie kühl, trocken und dunkel gelagert werden, idealerweise im Keller oder Kühlschrank. Geschälte Nüsse hält man am besten luftdicht verschlossen, damit sie frisch und aromatisch bleiben.

Botanisch gesehen ist die Walnuss traditionell eine Steinfrucht. Je nach Sorte variiert sie in Größe, Schalenhärte und Geschmack. Walnussbäume können über 100 Jahre alt werden und sind ein echtes Highlight für Mensch und Natur. Der Walnussbaum (Juglans regia) kann beeindruckende 25 Meter hoch werden und ist ursprünglich in Südeuropa, Klein- und Mittelasien bis nach China und Japan beheimatet. Wenn die grüne Hülle aufplatzt, kommt die hellbraune Nuss zum Vorschein – im Inneren steckt der elfenbeinfarbene Kern mit einer dünnen Schutzhaut.

Kräuter

Kräuter sind immer eine gute Idee. Mit ihren verschiedenen Aromen verleihen sie vielen Gerichten den geschmacklichen Feinschliff. Schöner Nebeneffekt: Dank ihrer Inhaltsstoffe sind Küchenkräuter echtes Superfood und können sogar Beschwerden lindern. Beispielsweise schmeicheln Salbei, Basilikum, Estragon sowie Majoran der Verdauung, während Thymian und Rosmarin positive Effekte auf die Atemwege haben und Pfefferminze gegen Übelkeit helfen kann.

 

Sie sehen: Gegen fast alles ist ein Kraut gewachsen bzw. können Sie eines wachsen lassen – nämlich ohne viel Platz und Equipment, einfach auf dem Fensterbrett. Am schnellsten klappt das mit gekauften Kräuter-Töpfen aus dem Super- oder Baumarkt bzw. Gartencenter. Pflanzen Sie Ihre vorgezogenen Kräuter zuhause oder in der Schule am besten in einen größeren Topf und lockern beim Umtopfen den Wurzelballen vorsichtig mit den Fingern auf. Das regt das Wachstum an. Die Fensterbank in Küche oder Klassenzimmer ist der perfekte Ort für Kräuter: Lichtdurchflutet und in Reichweite zum regelmäßigen Gießen.

Wer eigene Pflänzchen ziehen möchte, kauft entweder entsprechende Samen oder lässt einzelne Kräuterstiele in einem Glas mit Wasser Wurzeln bilden, bevor sie ebenfalls in einen Topf mit (Kräuter-)Erde umziehen. Während Kräuter ganzjährig auf dem Fensterbrett wachsen können, reicht die Freiland-Saison von Frühjahr bis Herbst. Achten Sie daher bei der Gartenplanung darauf, ob es sich um ein- oder mehrjährige Kräuter handelt. Denn während Koriander, Dill, Basilikum und Kapuzinerkresse sich nach einer Saison für immer verabschieden, können Thymian, Rosmarin und Salbei über viele Jahre hinweg 
geerntet werden.

Noch mehr Anregungen, Ideen und Tipps für kleinere Gärtner- Projekte sowie größere Aktionen im Rahmen der Klima- und Ernährungsbildung mit Schülerinnen und Schülern finden Sie hier.Öffnet sich in einem neuen Fenster  

Frau, die ihre Hand ans Ohr hält

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