Leinsamen

Leinsamen

Leinsamen

Leinsamen enthalten mit 22,7 Gramm pro 100 Gramm jede Menge Ballaststoffe und können damit gut dazu beitragen, dem Richtwert der DGE für Ballaststoffe von mindestens 30 Gramm pro Tag für Erwachsene zu erreichen. Ballaststoffe beugen bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr Verstopfungen vor und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Außerdem verringert eine ballaststoffreiche Ernährung das Risiko, an kardiovaskulären Erkrankungen oder Krebserkrankungen zu versterben und senkt das Sterblichkeitsrisiko insgesamt.

Das in Leinsamen enthaltene Fett besteht zu über 90 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren. Diese halten den Cholesterinspiegel im Gleichgewicht und bekämpfen Entzündungen im Körper. 

Leinsamen eignen sich perfekt als Topping auf Salat, Joghurt oder Müsli, aber auch im selbstgemachten Vollkornbrot macht die winzige Ballaststoffquelle eine gute Figur. Geschrotete Leinsamen halten sich allerdings maximal ein halbes Jahr. Durch das Zerkleinern werden die Fettsäuren freigesetzt, wodurch sie schnell ranzig werden. Daher empfiehlt es sich, Leinsamen im Kühlschrank aufzubewahren. Unzerkleinert sind Leinsamen länger haltbar (etwa ein Jahr). Allerdings müssen sie dann frisch geschrotet werden, da sich sonst ihre Wirkung kaum entfalten kann und die Körner den Darm ungenutzt wieder verlassen.

Leinsamen können erhebliche Mengen des Schwermetalls Cadmium aus dem Boden aufnehmen und anreichern. Daher empfiehlt das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) nicht mehr als 20 Gramm pro Tag zu essen.