Getrocknete, tiefgekühlte, frische sowie vorgekochte Erbsen aus der Dose enthalten allesamt, wie andere Hülsenfrüchte auch, eine Vielzahl an sattmachenden Ballaststoffen und Proteinen. So liefern 100 Gramm gekochte Erbsen 5 Gramm Eiweiß und 6,3 Gramm Ballaststoffe. Gleichzeitig stecken in den grünen Hülsenfrüchten zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Antioxidantien. Letztere unterstützen die Körperzellen vor allem in der Abwehr von schädlichen Einflüssen. Schülerinnen und Schüler profitieren von diesem Nährstoffmix gleich auf unterschiedliche Weise. So liefern die enthaltenen pflanzlichen Proteine nicht nur schnell Energie, sondern fördern in Kombination mit den enthaltenen Mineralstoffen Magnesium und Calcium den Aufbau von Muskeln und Knochen. Aufgrund der komplexen Kohlenhydrate und Ballaststoffe halten Erbsengerichte außerdem lange satt und fördern die Konzentrationsfähigkeit. Dabei haben Erbsen im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten eine Besonderheit: Frisch geerntet können sie ohne Bedenken roh gegessen werden – am besten schmecken sie, wenn sie in einem frühen Stadium geerntet werden und noch schön jung, zart und aromatisch sind. Dasselbe gilt für Zuckerschoten – also solche Erbsensorten, bei denen nicht nur die runden Samen, sondern auch die zarten Hülsen mitgegessen werden. Je früher sie geerntet werden, desto zarter sind sie im Geschmack.
Mini-Warenkunde
Erbsen
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Erbsen
Mit Blick auf die Zubereitungszeit hängen Erbsen alle anderen Hülsenfrüchte ab! Vor allem frische und tiefgekühlte Erbsen sind in unter fünf Minuten verzehrfertig. Sie werden in zwei bis vier Minuten gedämpft oder gekocht und können anschließend weiterverarbeitet werden – zum Beispiel zu einem cremigen Püree oder Brotaufstrich. Für Eintöpfe eignen sich getrocknete grüne Erbsen wunderbar, da sie ohnehin zusammen mit anderen Hülsenfrüchten und Gemüsesorten gekocht werden. Bevor es an das Kochen geht, sollte geklärt werden, welche Sorte verwendet wird: Geschält oder ungeschält? Letztere sollten 12 Stunden vor dem Kochen eingeweicht und anschließend 60 Minuten gegart werden. Bei geschälten Erbsen entfällt das Einweichen, da ihre Garzeit auch ohne diesen Schritt unter einer Stunde liegt. Ungeschälte Erbsen sind aufgrund ihrer Schale zwar ballaststoffreicher als die geschälte Variante, ihr Verzehr kann aufgrund dieser Tatsache jedoch Blähungen begünstigen. Daher sollten diese am besten mit verdauungsfördernden Gewürzen und Kräutern wie Kreuzkümmel, Thymian oder Minze kombiniert werden. Vorheriges Zerkleinern hilft ebenfalls dabei, die Verdaulichkeit zu steigern, da die Pflanzenzellen dann bereits aufgebrochen sind und durch Stoffwechselvorgänge im Darm leichter verdaut werden können. Frische Zuckerschoten, die während des Aneinanderreibens quietschen und beim Durchbrechen hörbar knacken, können im Kühlschrank bis zu zwei Tage gelagert werden. Um sie länger zu konservieren, können die Schoten kurz mit heißem Wasser blanchiert, abgeschreckt und anschließend eingefroren werden. Am besten funktioniert das, wenn die einzelnen Schoten auf einem Backblech nebeneinander aufgereiht und gefrostet werden. Anschließend halten sie sich in Dosen oder Beuteln mehrere Monate und können portionsweise entnommen werden.
Botanisch gesehen zählen Zuckerschoten zwar zu den Erbsen, werden in der Praxis jedoch dem Gemüse und nicht den Hülsenfrüchten zugeordnet und entsprechend in Gerichten verwendet. Die knackigen Schoten können roh sowie kurz blanchiert oder gebraten als Ganzes verwendet werden. Ihr Proteingehalt ist mit 3 Gramm je 100 Gramm etwas geringer als der von grünen Erbsen – im Hinblick auf gesundheitsförderliche Mikronährstoffe stehen sie diesen dennoch in nichts nach. Insbesondere ihr Gehalt an Vitamin C und Zink ist bemerkenswert und stärkt das Immunsystem.