Möhren

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Möhren

Möhren gehören laut Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat zu den Top drei der beliebtesten Gemüsearten in Deutschland1. Kein Wunder: Ob roh als Snack, fein geraspelt im Salat, geschmort in Eintöpfen oder als Basis für Gebäck oder Kuchen - Möhren sind echte Alleskönner in der herzhaften und süßen Küche. Aufgrund ihres milden, süßlichen Geschmacks sind die nicht nur bei Kindern beliebt, sondern bereits bei Babys im Brei.

1 Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (2024): Versorgungsbilanzen Obst, Gemüse, Zitrusfrüchte, Schalen- und Trockenobst. Online einsehbar unter: https://www.bmel-statistik.de/ernaehrung/versorgungsbilanzen/obst-gemuese-zitrusfruechte-schalen-und-trockenobst

Wer beim Einkaufen auf Regionalität achtet, kommt an Mähren nicht vorbei. Sie sind fast ganzjährig aus heimischem Anbau erhältlich. Besonders aromatisch sind junge Bundmöhren im Frühsommer, wenn sie frisch vom Feld kommen. Ihr zartes Grün lässt sich wunderbar zu Pesto und Salaten verarbeiten oder ähnlich wie Petersilie zum Würzen verwenden. Ab Herbst bis ins neue Jahr dominieren (die meist dickeren) Lagerkarotten. Neben den klassischen orangenen Sorten gibt es zudem Möhren in verschiedenen gelb und violett Tönen.

Neben Optik und Geschmack können sic auch die Nährwerte von Karotten sehen lassen. Sie liefern verdauungsfördernde Ballaststoffe sowie entzündungshemmende sekundäre Pflanzenstoffe. Einen besonders guten Ruf genießen sie wegen ihres Beta-Carotins, das "gut für die Augen" sein soll. Richtig ist: Vitamin A. welches der Körper aus Beta-Carotin herstellen kann, ist wichtig für die Sehkraft. Als fettlösliches Vitamin kann es allerdings nur zusammen mit Fett vom Körper aufgenommen werden. Möhren also am besten immer mit etwas Öl verzehren.