Eier

Eier

Eier

Eier sind reich an biologisch hochwertigen Proteinen, die der Körper besonders gut verwerten kann. Außerdem enthalten sie viele essenziellen Nährstoffe wie Eisen, verschiedene B-Vitamine und Vitamin A. Letzteres wirkt antientzündlich und wichtig für den Sehvorgang sowie die Immunfunktion. Die B-Vitamine sind im Körper an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt. Vitamin B9 und B12 spielen beispielsweise eine wichtige Rolle bei der Zellteilung und -differenzierung und werden für verschiedene Prozesse im Fett- und Eiweißstoffwechsel benötigt. Ein Mangel kann daher zu Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und depressiven Verstimmungen führen.

Um die Haltbarkeit eines Eis zu überprüfen kann das Ei in eine Schale mit Wasser gelegt werden. Bleibt es am Boden liegen, ist es frisch und noch haltbar. Stellt es sich leicht schräg, ist es schon etwas älter und sollte durcherhitzt werden. Schwimmt das Ei an der Wasseroberfläche sollte es weggeworfen werden. Ein verdorbenes Ei steigt im Glas auf, da das Wasser im Eidotter nach und nach verdunstet und durch die poröse Schale stattdessen Luft ins Ei gelangt. Ist der Anteil der Luft im Ei so groß, dass es an der Oberfläche schwimmt, ist es verdorben. 

Auch wenn die neuen lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nur ein Ei pro Woche beinhalten, können durchaus mehrere Eier verzehrt werden. Lebensmittel, die verarbeitete Eier enthalten wie Nudeln oder Gebäck sind in dieser Empfehlung noch nicht eingerechnet und kommen zusätzlich dazu. Die Portionsangabe von einem Ei pro Woche beruht nicht auf einer Begrenzung aus gesundheitlichen Gründen, z. B. dem Cholesterin (Ein mittelgroßes Ei enthält 240 Milligramm Cholesterin). Es ist eine Menge, die für die Nährstoffzufuhr und Gesundheit ausreichend ist, zugleich die Umwelt nicht stärker als nötig belastet und die den durchschnittlichen Verzehrgewohnheiten der deutschen Bevölkerung entspricht. Wenn gelegentlich mehrere Eier pro Woche verzehrt werden, hat das keinen Einfluss auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sofern man sich insgesamt gesundheitsfördernd ernährt.