Auf diesem Bild befindet sich ein Teller mit sieben Blätterteig-Mini-Quiches

Blätterteig-Mini-Quiche

Die Blätterteig-Mini-Quiches lassen sich individuell mit Gemüse je nach Geschmack und Saison zubereiten.

Zutaten

für 12 Muffins

  • 270 g Blätterteig, frisch, eckig
  • 400 g Gemüse nach Wahl
  • 3 Eier
  • 150 ml Sahne oder Pflanzencreme
  • 100 g geriebener Käse, ideal mild, wie Gouda oder Butterkäse
  • 1 TL Olivenöl
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 1 TL Getrocknete Kräuter, z.B. italienische Mischung


Zubereitungszeit: 40 Minuten

Zubereitung

  1. Muffin Blech vorbereiten und einfetten.
     
  2. Gemüse vorbereiten und möglichst klein schneiden.
     
  3. Öl in der Pfanne erhitzen und das Gemüse andünsten, bis es weich ist (evtl. unterschiedliche Garzeiten beachten, also festes Gemüse länger, weicheres Gemüse weniger kurz andünsten).
     
  4. Blätterteig ausrollen und in 12 gleichgroße Quadrate schneiden. Jedes Quadrat in eine Muffinform legen und leicht andrücken, so dass Boden und Seiten ausgekleidet sind.
     
  5. Füllung vorbereiten: dafür Eier und Sahne verquirlen, den geriebenen Käse dazu geben, gedünstetes Gemüse sowie Kräuter und Gewürze hinzugeben und gut vermischen.
     
  6. Füllung auf dem Blätterteig verteilen und bei 180° C für ca. 20-25 Minuten backen. 

Tipp:

Was reinpasst? Na alles an Gemüse was gerade wächst und schmeckt! Probieren Sie zum Beispiel die Kombination Champignon – Lauch, Kartoffel – Rote Beete, Kohlrabi – Spinat, Zucchini – Erbse, Paprika – Brokkoli oder Kürbis – Mais. Die Quiches eignen sich auch wunderbar zur Resteverwertung von übriggebliebenem Gemüse

Eier

Eier sind reich an biologisch hochwertigen Proteinen, die der Körper besonders gut verwerten kann. Außerdem enthalten sie viele essenziellen Nährstoffe wie Eisen, verschiedene B-Vitamine und Vitamin A. Letzteres wirkt antientzündlich und wichtig für den Sehvorgang sowie die Immunfunktion. Die B-Vitamine sind im Körper an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt. Vitamin B9 und B12 spielen beispielsweise eine wichtige Rolle bei der Zellteilung und -differenzierung und werden für verschiedene Prozesse im Fett- und Eiweißstoffwechsel benötigt. Ein Mangel kann daher zu Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und depressiven Verstimmungen führen.

Um die Haltbarkeit eines Eis zu überprüfen kann das Ei in eine Schale mit Wasser gelegt werden. Bleibt es am Boden liegen, ist es frisch und noch haltbar. Stellt es sich leicht schräg, ist es schon etwas älter und sollte durcherhitzt werden. Schwimmt das Ei an der Wasseroberfläche sollte es weggeworfen werden. Ein verdorbenes Ei steigt im Glas auf, da das Wasser im Eidotter nach und nach verdunstet und durch die poröse Schale stattdessen Luft ins Ei gelangt. Ist der Anteil der Luft im Ei so groß, dass es an der Oberfläche schwimmt, ist es verdorben. 

Auch wenn die neuen lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nur ein Ei pro Woche beinhalten, können durchaus mehrere Eier verzehrt werden. Lebensmittel, die verarbeitete Eier enthalten wie Nudeln oder Gebäck sind in dieser Empfehlung noch nicht eingerechnet und kommen zusätzlich dazu. Die Portionsangabe von einem Ei pro Woche beruht nicht auf einer Begrenzung aus gesundheitlichen Gründen, z. B. dem Cholesterin (Ein mittelgroßes Ei enthält 240 Milligramm Cholesterin). Es ist eine Menge, die für die Nährstoffzufuhr und Gesundheit ausreichend ist, zugleich die Umwelt nicht stärker als nötig belastet und die den durchschnittlichen Verzehrgewohnheiten der deutschen Bevölkerung entspricht. Wenn gelegentlich mehrere Eier pro Woche verzehrt werden, hat das keinen Einfluss auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sofern man sich insgesamt gesundheitsfördernd ernährt.

Kräuter

Kräuter sind immer eine gute Idee. Mit ihren verschiedenen Aromen verleihen sie vielen Gerichten den geschmacklichen Feinschliff. Schöner Nebeneffekt: Dank ihrer Inhaltsstoffe sind Küchenkräuter echtes Superfood und können sogar Beschwerden lindern. Beispielsweise schmeicheln Salbei, Basilikum, Estragon sowie Majoran der Verdauung, während Thymian und Rosmarin positive Effekte auf die Atemwege haben und Pfefferminze gegen Übelkeit helfen kann.

 

Sie sehen: Gegen fast alles ist ein Kraut gewachsen bzw. können Sie eines wachsen lassen – nämlich ohne viel Platz und Equipment, einfach auf dem Fensterbrett. Am schnellsten klappt das mit gekauften Kräuter-Töpfen aus dem Super- oder Baumarkt bzw. Gartencenter. Pflanzen Sie Ihre vorgezogenen Kräuter zuhause oder in der Schule am besten in einen größeren Topf und lockern beim Umtopfen den Wurzelballen vorsichtig mit den Fingern auf. Das regt das Wachstum an. Die Fensterbank in Küche oder Klassenzimmer ist der perfekte Ort für Kräuter: Lichtdurchflutet und in Reichweite zum regelmäßigen Gießen.

Wer eigene Pflänzchen ziehen möchte, kauft entweder entsprechende Samen oder lässt einzelne Kräuterstiele in einem Glas mit Wasser Wurzeln bilden, bevor sie ebenfalls in einen Topf mit (Kräuter-)Erde umziehen. Während Kräuter ganzjährig auf dem Fensterbrett wachsen können, reicht die Freiland-Saison von Frühjahr bis Herbst. Achten Sie daher bei der Gartenplanung darauf, ob es sich um ein- oder mehrjährige Kräuter handelt. Denn während Koriander, Dill, Basilikum und Kapuzinerkresse sich nach einer Saison für immer verabschieden, können Thymian, Rosmarin und Salbei über viele Jahre hinweg 
geerntet werden.

Noch mehr Anregungen, Ideen und Tipps für kleinere Gärtner- Projekte sowie größere Aktionen im Rahmen der Klima- und Ernährungsbildung mit Schülerinnen und Schülern finden Sie hier.Öffnet sich in einem neuen Fenster  

Kartoffeln

Die inneren Werte von Kartoffeln sind unschlagbar. Denn neben ihrem relativ hohen Wassergehalt von knapp 80 Prozent enthalten die Knollen sättigende Kohlenhydrate, Proteine und Ballaststoffe. Hinzu kommen Vitamine (allen voran das Immunsystem-stärkende Vitamin C, aber auch verschiedene B-Vitamine, welche entzündungshemmend wirken können) sowie Mineralstoffe.

Ein weiterer Pluspunkt: In Deutschland ist das heimische Gemüse ganzjährig regional erhältlich – von Juni bis Oktober direkt frisch geerntet vom Feld und zwischen November und Mai als Lagerware.

Je nach Stärkegehalt werden die rund 4.000 Kartoffelsorten weltweit drei verschiedenen Kategorien zugeordnet: festkochend, vorwiegend festkochend sowie mehligkochend. Welche Sorte gewählt werden sollte, unterscheidet sich je nach Gericht, aber auch der eigene Geschmack spielt hier eine Rolle.

Während für Pürees in der Regel auf mehligkochende Sortenzurückgegriffen wird, sollten für Salate, Gratin und Chips festkochende Kartoffeln bevorzugt werden. In Currys oder Eintöpfen sowie als Kartoffelgemüse schmecken vorwiegend festkochende Sorten.

Rote Beete

Die Haupt-Erntesaison von Roter Bete ist im September und Oktober. Darüber hinaus sind die Knollen bis in den Frühling des Folgejahres als Lagerware aus regionalem Anbau erhältlich und sorgen für Farbe, Geschmack und Gesundheitsplus im Herbst und Winter.

Aber warum sind Rote Beten so gesund? Da wäre zum einen ihr - im Vergleich zu anderen pflanzlichen Lebensmitteln - hoher Eisengehalt. Damit der Körper dieses optimal aufnehmen kann, ist Vitamin C nötig. Wie gut, dass die Knollen ohnehin beides in Kombination enthalten! Wer mag, verfeinert Gerichte mit Roter Bete trotzdem zusätzlich mit Zitrone bzw. deren Saft. Die frische Note harmoniert geschmacklich super mit dem erdigen Aroma von Roter Bete. Neben Eisen enthält Rote Bete sattmachende Ballaststoffe (circa 2,5 g je 100 g) sowie B-Vitamine und Folsäure. Da letztere jedoch hitzeempfindlich ist, spielt sie vor allem in rohen Gerichten wie Salaten oder Smoothies eine Rolle. Rote Beten sind nämlich auch ungekocht verdaulich und sehr gesund.

Für farbliche Abwechslung sorgen verschiedene andere Sorten wie die pinkfarbene Ringelbeete (Chioggia-Rübe) oder gelbe und orange Beeten. Insbesondere für Rote-Bete-Skeptiker sind diese Sorten empfehlenswert, weil sie süßlicher und weniger erdig schmecken als die tiefrote Sorte. Zudem färben sie beim Schälen und Kochen weniger stark als Rote Beten. Mit einem Trick lassen sich aber rot gefärbte Hände ebenfalls einfach wieder reinigen: Einfach die Finger mit Zitronensaft beziehungsweise einer (ausgepressten) Zitronenhälfte einreiben und wie gewohnt waschen. Andererseits ist das rote Gemüse ein natürliches Färbemittel und kann für Ostereier oder sogar für Stoffe verwendet werden. Wenn das nicht nach (kulinarischen) Experimenten mit dem roten Superfood schreit?

Frau, die ihre Hand ans Ohr hält

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